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News | Öffentlichkeitsarbeit
13.10.2026

Wer mehr Wohnungsbau will, muss auch darüber sprechen, wer ihn künftig ausführen soll.

Seit August 2026 gelten für 19 Berufe der Bauwirtschaft neue Ausbildungsordnungen – darunter auch für Maurerinnen und Maurer. Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Energieeffizienz und das Bauen im Bestand spielen darin eine deutlich größere Rolle.

Roland Meißner | Fachkräftesicherung und Ausbildung
Roland Meißner, Geschäftsführer des Bundesverbands Kalksandsteinindustrie e.V., zur Bedeutung von Ausbildung und Fachkräftesicherung im Bauwesen.

Die Fortschreibung der Ausbildungsinhalte ist richtig, denn auch die Fachkräftebasis entscheidet darüber, was in Deutschland tatsächlich gebaut wird. Die Ausbildung ist dabei der Startpunkt und kein Ende der persönlichen und beruflichen Entwicklung.

Jim Hufnagel beispielsweise zeigt, welche Wege eine handwerkliche Ausbildung am Bau eröffnen kann. Nach seiner Ausbildung zum Beton- und Stahlbetonbauer sammelte er unter anderem Erfahrung in der Bauleitung. Heute studiert er Bauingenieurwesen im Masterstudium und verbindet die akademische Ausbildung mit einer Tätigkeit im konstruktiven Ingenieurbau.

Über das Master-Förderprogramm der Akademischen Nachwuchsförderung im Mauerwerksbau unterstützen wir gemeinsam mit unseren Partnern genau diese Verbindung von Baupraxis, Studium und fachlicher Weiterentwicklung.

Denn die Bauwirtschaft braucht beides, gut ausgebildete Fachkräfte auf der Baustelle und junge Planerinnen und Planer, die verstehen, wie Material, Konstruktion und Ausführung zusammenwirken.

Fachkräftesicherung beginnt mit einer guten Ausbildung. Sie hört dort aber nicht auf!

Mehr zur Neuordnung der Ausbildungsberufe in der Bauwirtschaft beim Bundesinstitut für Berufsbildung