Wenn Wohnungen im Sommer überhitzen, ist das ein Wetterproblem – aber häufig auch eine Planungsfrage.
Das Zusammenspiel von Gebäudeausrichtung, Fensterflächen, Verschattung, Nachtlüftung und Speichermasse entscheidet früh darüber, wie sich Räume bei Hitze verhalten.
Wie das funktioniert, zeigt das überarbeitete Kapitel „Sommerlicher Wärmeschutz“ in der 8. Auflage des KALKSANDSTEIN Planungshandbuchs.
Prof. Dr.-Ing. Martin H. Spitzner zeigt darin, worauf es beim Nachweis nach DIN 4108-2 ankommt und warum schwere Bauarten dank ihrer hohen Speichermasse Temperaturspitzen wirksam puffern können. Nicht allein, sondern im Zusammenspiel mit außenliegendem Sonnenschutz, geeigneter Lüftung und einem Entwurf, der sommerliche Hitze von Anfang an mitdenkt.
Das ist der eigentliche Punkt: Hitzeschutz sollte nicht durch teure Nachrüstung oder energieintensive Klimaanlagen geschaffen werden. Er beginnt im Entwurf.
Das aktualisierte Kapitel „Sommerlicher Wärmeschutz“ richtet sich an Planende, die sommerliche Behaglichkeit nicht dem Zufall überlassen wollen. Es steht zum Download bereit. Foto: Unika GmbH
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