Die angekündigte Verlängerung der EH55-Förderung ist ein wichtiges Signal für den Wohnungsbau.
Entscheidend ist jetzt, dass die bislang nicht abgerufenen Fördermittel dem Markt tatsächlich erhalten bleiben.
Beim Wohnungsbau-Tag im März hatten die Fraktionsvorsitzenden Jens Spahn (CDU/CSU) und Dr. Matthias Miersch (SPD) zugesagt, sich für eine Verlängerung einzusetzen. Wenn dieses Versprechen von Bundesbauministerin Verena Hubertz nun eingelöst wird, schafft das Vertrauen in politische Verlässlichkeit.
Gleichzeitig zeigt die geringe Zahl bislang geförderter Projekte aber auch, dass die aktuelle Ausgestaltung der Förderung an den Realitäten des Marktes vorbeigeht. Der Abstand zum Marktzins ist oft zu gering, die Konditionen sind zu volatil und der bürokratische Aufwand bleibt hoch.
KfW-Förderung muss marktnäher werden
Für die anstehende Reform der KfW-Programme muss daraus die richtige Schlussfolgerung gezogen werden Für uns als Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V. ist klar: Förderprogramme wirken nur dann, wenn sie einfach, planbar und wirtschaftlich attraktiv sind. Nur dann lässt sich das gemeinsame Ziel – mehr bezahlbarer Wohnraum – erreichen.
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